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Cassandra Cassandra ist weiblich
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Dabei seit: 06.04.2008
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Die Entstehung Obsidias Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Weil hier schon einmal gefragt wurde, wie die Stadt eigentlich entstand, bzw. warum die denn zerstört ist, habe ich das Play einmal ausgegraben und wer Zeit hat (es dauerte immerhin fast 5 Stunden) kann es gerne mal lesen.

Ich hoffe meine Mitstreiter verzeihen mir, daß ich unsere geistigen Ergüsse hier mal breittrete, wenn nicht, ist mir auch egal Augenzwinkern

So nun zur Erklärung, wer denn hier eigentlich spielt.

Da erscheint als erstes HEKATE.
Ja, die Göttin.
Kendra (in der Zwischenzeit verschieden) hat einen alten Zauber, geschrieben von Hekate, ausprobiert, um sich vor Verron zu schützen und der ging verdammt schief, denn Hekate hatte ihn manipuliert, um an einen menschlichen Körper als Wirt zu kommen.

Dann tritt auf, der allseits beliebte und von allen hochgeschätzte VERRON Augenzwinkern
Er und Hekate können sich nicht ausstehen, schon deshalb nicht, weil nur einer Kendra quälen darf… und das ist Verron selbst… *den Genannten anschau* oder sag ich was Falsches???

Der dritte im Bunde ist RAPHAEL… er ist Ciels böse Seite… naja… eher ganz böse Seite.
(Korrigiert mich wenn ich Schwachsinn rede).

Diese drei trafen an jenem schicksalhaften Tag zusammen und nun könnt ihr lesen was da passierte.

25.09.2008 12:57 Cassandra ist offline Email an Cassandra senden Beiträge von Cassandra suchen Nehmen Sie Cassandra in Ihre Freundesliste auf
Cassandra Cassandra ist weiblich
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Es war eine merkwürdige Stimmung, die über dem Marktplatz der Stadt lag. Die Sonne schien zwar und es war warm, aber ein eisiger Wind wehte über den Platz. Leise und lauter. Unheilverkündend. Es war als wisse der Wind etwas, was die anderen wissen sollten. Als wolle er warnen... "Geht weg von hier... verschwindet... nehmt die Beine in die Hand und lauft um euer Leben, denn es könnte hier und heute enden." Und viele schienen auf den Wind zu hören... oder war es nur die Kälte, die er verbreitete. Minute um Minute lehre sich der Platz der Stadt... selbst die Händler, die sonst bis tief in die Nacht hinein bleiben verschwanden einer nach dem anderen. Fensterläden wurden geschlossen und eine Stille kehrte auf dem Marktplatz der Stadt ein... die Stille vor dem Sturm.

Hekate trat aus dem Tempel der Stadt hinaus auf den Marktplatz. Sie blinzelte, als sie in das Sonnenlicht trat, das bald von einer Wolke bedeckt wurde. Sie spürte den kalten Wind und zog ihren Mantel enger. Etwas in ihr schrie, daß sie sich heute hier vorsehen sollte... aber warum sie... sie die Göttin. Gerade noch hatte sie ihre "Schäfchen" mit Kunststücken erfreut und fühlte sich nun etwas ermüdet. Der Körper diese Mädchen hielt einfach nicht viel aus... es war Zeit ihn für sich allein zu beanspruchen... und heute Abend wäre doch perfekt dazu das zu beenden, was sie die ganze Zeit schon vorbereitet hatte... den Tod Kendras.

Necrarch Verron ist unweigerlich immer zur Stelle, wo sich Hekate herumtreibt, ob Schicksal oder Pech, das lässt sich nicht wirklich sagen. Aber hatte er denn wirklich noch Angst vor ihr? So langsam verriet ihm das Buch, was sie war... Und das auch Götter nur halb so göttlich waren wie sie sich gaben. So tritt er auch heute lautlosen Schrittes auf den Marktplatz, wo ihn der eisige Wind sofort willkommen heißt.

Eine vom Schatten umhüllte Person betritt den Marktplatz. Der laue Wind der über den leeren Platz weht bringt seinen Umhang zum Aufwehen, so daß man seinen bandagierten linken Arm zu Gesicht bekommt. Ob dieser nur noch zur Vorsicht dort ist oder eher um Verwirrung anzustiften ist jedoch nicht erkennbar. Die letzte Begegnung mit Verron hatte ihn einiges abverlangt. Nicht nur das er gescheitert war das Buch der Hekate zu erhalten, nein Verron hatte ihm darüber hinaus auch noch eine schwere Verletzung zugefügt. Langsam hellt der Schatten der diese Person umgibt auf und man erkennt das Antlitz Ciels, wer ihn kannte würde erkennen dass dieser um 2 oder sogar 5 Jahre gealtert zu sein schien. Das hatte er diesem verdammten Vampir zu verdanken… und es war ein Preis dafür seinen verletzten Arm zu retten… Aber das Entscheidenste an seinem Aussehen waren wohl heute seine Augen, das einzige Weiß schien Dunkelrot zu sein, während seine sonstigen eisblauen Augen grau herausstechen. Langsam schreitet er über den leer gefegten Platz, und es war wohl auch gut so, daß sonst niemand hier war, denn irgendetwas an ihm schien heute anders zu sein…

Hekate läßt nur kurz den Blick schweifen, bevor sie sich in Richtung des Wohnviertels davon machen will, um das Todesritual für die Kleine zu vollführe, als sie aus den Augenwinkeln heraus eine Bewegung wahrnimmt... Verron... nein... Kendra konnte warten... doch Verron... Verron war heute fällig... Er hatte ihren Körper verunstaltet, seine Zähne in ihren, IHREN Hals gebohrt, den Hals einer Göttin... dies konnte sie nicht auf sich sitzen lassen... dafür würde er zahlen... oh ja... und leiden lassen würde sie ihn. Ihre Augen schienen zu blitzen als sie auf ihr zuging. Doch plötzlich noch eine Bewegung... Ciel... Ihr Göttervater meinte es wohl heute gut mit ihr... nicht daß Ciel ihr etwas anheben könnte... doch er war ebenso gegen Verron und würde sie sicher nicht hindern diesen anzugreifen... und dann konnte sie sich ja noch den Spaß erlauben auch ihn wegzuschaffen... Ein wundervoller Abend würde dies werden. Sie grinste breit.

Necrarch Verron schreitet selbst dann noch unbeirrt weiter, als sich auch Ciel dazugesellt, eine Person, die er eigentlich schon längst nicht mehr sehen wollte. Ein klein wenig unschlüssig ist er dann aber dennoch, welche Person war denn nun das größere Übel? Letzten Endes bleibt er dann doch in gebührendem Abstand stehen und wendet sich Hekate zu, das war sie doch? Na das ließ sich leicht feststellen... „Hals wieder heile? Oder haben Göttinnen da länger dran zu... beißen?“ Er war bereit sich zu schützen, wenn das Hekate war konnte die Reaktion nicht nett sein.

Schon einige Sekunden bleibt der vermeintliche Paladin stehen als er zwei weitere Individuen ausmacht. Diese Frau, oder viel mehr ihr Bild hatte er schon des Öfteren in „seinem“ Verstand erblickt... genauso wie diesen elendigen Vampir, der auch gerade den Marktplatz erreicht. Er wusste nicht ob er Verron danken sollte oder ihn vernichten sollte. Die kleinen Spielchen die er mit Ciel trieb erfreuten und unterhielten ihn so sehr wie schon lange nicht mehr. Und auch wenn er dank Verron und der Schwäche Ciels die Kontrolle über diesen erlangen konnte, hatte dieses schmierige Subjekt es gewagt seinem Spielzeug einen Teil seiner Existenz zu berauben. Mit gebührendem Abstand mustert er die beiden. Auch wenn Ciel wohl mehr Glück als Verstand mitunter hatte, wenn diese beiden ihn bisher nicht hatten töten können, dann würden sie es jetzt erst recht nicht schaffen. Als der Vampir zu reden beginnt wird er neugierig, da hatte er wohl etwas verpasst? Umso besser... so konnte er dieser Hexe, oder auch Verron anschließend in den Rücken fallen, wenn diese über sich her fallen würden.

Hekate schreitet langsam auf Verron zu... ruhig... zu ruhig... zu besonnen waren ihre Schritte... und leise war ein Murmeln aus Ihrem Mund zu vernehmen nur das letzte Wort, dem eine Handbewegung folgte war zu hören: „Leva...“ Über den Platz, gerissen von einem der Bäume kam ein Ast herbeigeflogen, spitz und scharf...direkt auf Verrons Brust zu und verharrt direkt vor dieser. „Ein letztes Wort noch Vampir???“

Necrarch Verron betrachtet das Stück Holz mit einer Geringschätzung die unter seiner Art wohl ihresgleichen sucht. An anderer Stelle hätte sie ihn damit erwischt aber nicht heute, heute rechnete er mit solchen Dingen. Er war doch schon gar nicht mehr da, der Pflock würde sein Ziel nie finden. So lässt er es sich nicht nehmen ihr mit gackerndem Lachen zu antworten: „Köstlich! Blut der Göttinnen schmeckt GÖTTLICH!“ Oh ja, und es wäre ihm ein höchstes ihr das selbige erneut zu rauben.

Bereits als diese Hexe einen Ast, der schon beinahe ideal war einem Vampir das Herz zu durchbohren, wirft, fängt Raphaél leise an zu schmunzeln, ein Schmunzeln, das für die sonstige Stimme Ciels wohl kaum möglich gewesen wäre. „Amüsant.“ Gibt er leise von sich, während kurz darauf seine Zunge über seine, oder besser gesagt Ciels Klinge fährt und langsam eine Blutspur über diese hinunterläuft. Nicht nur, daß es schon beinahe eine Erleichterung war, diesen kleinen wohltuenden Schmerz zu spüren, vielleicht kam sogar so das untote Blut dieses Vampirs zum lodern? Und abermals muss er ein leises wirres Kichern von sich geben als er dann den weiteren Spott Verrons hört. Das ganze Schauspiel selber mit zu erleben war um einiges schöner als immer im Hinterstübchen zu kauern und nur Bruchstücke zu sehen. „Ich glaub ich mag dich Verron!“ hallt es über den Platz. „Allerdings... hast du meinem kleinen Freund weh getan... und diese Hure... sie nervt!“ Wie viele gab es wohl die es wagten eine „Göttin“ so zu nennen? „Stirbt.“ Kommt es leise und emotionslos über seine Lippen während bereits zwei Dolche auf die Köpfe der beiden zufliegen.

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25.09.2008 12:59 Cassandra ist offline Email an Cassandra senden Beiträge von Cassandra suchen Nehmen Sie Cassandra in Ihre Freundesliste auf
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Hekate kneift die Augen zusammen... dieser verdammte Vampir... Sie mußte zugeben, ob Göttin oder nicht, wußte auch sie nicht alles und Vampire gehörten ganz sicher nicht zu den Gebieten die sie jemals interessiert hatten... außer diesem lästigen Exemplar, daß auf seltsame Weise Interesse an ihrem Wirtskörper hatte, war ihr so einer auch noch nie begegnet: „Veni...“ ruft sie aus und hält auch schon den Stock in der Hand, sich nach dem Vampir umsehend. „Muta Gladius...“ und der Stab wird zum Schwert, als plötzlich eine Klinge aus der Richtung Ciels auf sie zufliegt und sie es damit gekonnt abwehrt. Ein langes Leben war doch etwas wert wenn man es mit vielen Interessen füllte... und nicht nur Magie. Erst jetzt geht ihr auf welche Worte gerade aus dem Munde Ciels kamen. „Wer bist du, daß du es wagst mich so zu nennen???“ Dieser Ciel war es nicht... etwas war anders... etwas stank hier gewaltig... und schlimmer noch, sie konnte sich des Gefühls nicht erwehren hier doch nicht ein so leichtes Spiel zu haben wie sie es geplant hatte... der Abend würde wohl länger werden.

Necrarch Verron taucht unweit seines ursprünglichen Standortes wieder auf und hört das befriedigende Klirren von Metall als Ciels Dolch so nutzlos wie er selbst auf den Boden fällt. Einen Moment lang noch wabert die Nebelgestalt ehe er vollends wieder da ist und den ersten Schlagabtausch der Beiden beobachtet. Für einen wie Verron dessen Leben ohnehin keinen Wert mehr hatte war dies bloß die beste Unterhaltung, die er sich wünschen konnte - Er hatte zwar nur einen Arm aber magisch so begabt wie eh und je. Was für ein Spass... Und während jene Beiden sich noch in die Augen sehen greifen Verrons geistige Griffe weit um sich und holen Zahllose aus ihren Gräbern. Ciel war eine nette Ablenkung, sie konnte ihm nicht dazwischenpfuschen und gegen den Schwertnarren kämpfen...

Raphaéls Marionette Ciel muss leise auflachen als dieses Weib sich so darüber aufregt. „Bist du denn keine?“ Fragt er ziemlich hämisch nach. Einiges war anders... nicht nur die dunklere und raue Stimme Ciels... einfach alles war anders. „Hmmm... Ich habe so viele Namen. Aber...ich will mal nicht so sein... für gewöhnlich verrate ich ihn nicht. Aber ihr zwei werdet mich glaube ich sehr... unterhalten.“ Langsam breitet sich ein unheimliches Grinsen auf seinem Antlitz aus, welches wohl andere einschüchtern könnte... diese beiden aber würde es wohl nicht so ergehen. „Nennt mich doch einfach... Raphaél...“ Kurz schielt er zu dem Vampir rüber, wobei er nochmals anfangen muss zu grinsen. „Nutzt jede Gelegenheit hm?“ Gibt er laut denkend von sich. „Und was willst du mit deinem kleinen Spielzeug da anrichten?“ gibt er spottend von sich als er auf die Klinge von Hekate zeigt. „Was ist nun? Können wir endlich... spielen?“ Nahezu abhängig schienen seine Worte zu sein während ein weiteres raues und wirres Kichern von ihm zu hören ist.

Hekate war verwirrt, das mußte sie zugeben... und ihr schöner Abend war dahin. Tief atmet sie auf... Raphael also...so so... es war ja schon fast grotesk, daß hier zwei Personen waren in denen mehr steckte, als man von außen sah. „Wie können gerne spielen... doch gestattet mir nur noch diesen Herren zu versorgen, für ihn sollte das Schwert genügen, um ihn den Kopf von den Schultern zu schlagen... dann können wir gerne spielen... also….“ Mit der Hand zieht sie eine imaginäre Linie vor Raphael/Ciel auf den Boden und leise spricht sie: „Rumpe!“ Der Boden vor Raphael öffnet sich einen Spalt, dann immer weiter quer über den ganzen Marktplatz. „Wartet hier bis ich fertig bin...“, dann dreht sie sich zu Verron um... „Gut nun zu uns...“, sie klang äußerst selbstsicher... doch innerlich war sie am zweifeln... und eine Stimme ganz tief in ihr förderte diese Zweifel auch noch und verwirrt die Göttin mehr und mehr.

Necrarch Verron spürt einen wohligen Schauer seinen toten Körper durchfahren, er hatte noch nie versucht so viele aus ihrem Schlaf zu wecken, aber es schien mit Erfolg gekrönt zu sein. Selbst auf dem gepflasterten Platz tun sich plötzlich Lücken auf während sich die längst Verstorbenen einen Weg an die Oberfläche suchen, während die Besatzung des Friedhofs ebenfalls heranschwankt. Sogar aus dem Wald sind einige Geräusche zu vernehmen die keineswegs beruhigend sind, schon gar nicht für Ci... Raphaél. „Jaaa, schlag mir den Kopf ab... Ich sag dir, das werd ich auch noch überleben...“ Sogar unter Anstrengung brachte er noch diesen blöden Kommentar heraus.

Raphaéls Marionette Ciel nimmt die Worte Hekates schlicht und ergreifend hin. Viel mehr interessierte es ihn, was sie für ihn bereit hielt. Die zerberstende Erde, die sich langsam auf ihn zu schlängelte, ließ ihn ein beinahe schon abstraktes Auflächeln heraufzaubern, welches von seinen großen gierigen Augen unterstützt wird. „Herrlich...!“ Gekonnt springt dieser seitlich zur Seite gegen eine Hauswand, um sich von dieser abzustoßen, um zu entkommen. Eines der Häuser das im Weg dieser berstenden Line war wurde ebenfalls erfasst und in zwei hälften geteilt, welches dann in sich zusammen fiel. Nachdem Raphaél wieder auf dem Boden angekommen war, die tief eingeschnittene Line im Erdboden neben ihn, blickt dieser hinter sich wie das Haus sich langsam verabschiedete. „Herrlich!“ Kommt es amüsiert und vernarrt von ihm. Wie schön es doch war selber wieder da zu sein... Solange hatte Ciel ihn unterdrückt und bekämpft... wie lange war es her, daß er hatte kämpfen dürfen? Und nun kamen auch noch Verrons kleine Sklaven hervor, wundervoll! Selbst neben ihm kam ein Paar an Hände aus dem Boden, welche er zu gerne mit seiner Klinge zerspaltete. Dann jedoch wird seine Aufmerksamkeit von einem Waffenladen auf sich gezogen... Auf den er ohne zu zögern sein Schwert ins Fenster warf, wobei ihm ein immer noch belustigtes Grinsen über die Lippen kommt, das würde ein Spaß werden!

Da stand sie nun und spürte den Boden beben. Die Toten waren aus ihren Gräbern auferstanden. Unzählige Tote. Und Hekate spürte wie ihre Kräfte wichen. Sie hatte die letzen Tage zu viele „Wunder" unter ihren Anhängern getan, und das Weib in ihr kämpfte darum wieder heraus zu kommen. Doch all diese Gedanken waren nur in ihrem Geist, nach außen bleibt sie kühl und kommentiert Verrons Zauber mit einem schlichten: „Hm...“, dann dreht sie sich Raphael zu. „Es scheint euch zu gefallen... gut... dann nun ich.“ Sie schließt die Augen und klatscht in die Hände. Kleine blaue Flämmchen züngeln auf und fast beiläufig spricht sie aus „VOLVE SPHAERA FLAMMAE.“ Die Flämmchen werden zu Kugeln, die sie über den Boden rollen läßt und die dabei stetig wachsen... zwei auf die Toten zu... eine für Verron und eine für Raphael... daß die Feuerkugeln dabei alles zerstören, was ihnen in den Weg gerät stört sie rein gar nicht.

Necrarch Verron betrachtet mit einem flüchtigen Ausdruck von Besorgnis im Gesicht die Flammen - Feuer mochte er gar nicht. Aber sein kurzes Verschwinden, um der Kugel zu entgehen, die sich unheilvoll den Weg bahnte und den Boden dabei verbrannte hält die Toten nicht davon ab weiterzuschwanken. Selbst als Kendras Zauber fast die Hälfte derer zerstört sind noch immer genug da, um mehr als nur eine ernsthafte Bedrohung darzustellen. Aber was Verrons Konzentration wirklich beansprucht ist weder die klirrende Scheibe noch die zerstörerischen Kugeln, sondern ein unmenschliches Brüllen aus dem Wald - Und ein schwarzer Kopf der über dem Blätterdach aufragt. Verrons kleiner Drache schien sich darauf zu freuen Kendras Bekanntschaft zu machen...

„Pendere!" Summend steht Raphaél vor dem Waffenladen. Schon einen Moment später schweben bereits eine Hand voll Waffen über ihn, nicht das es sich großartig von Ciels Zauber unterscheiden würde… aber immerhin waren die größer und schwerer zu lenken... außerdem waren sie gegen diese Untoten ganz nützlich, geschweige denn gegen diese Hexe. Deren Ansprache hatte er während seines kleinen „Einkaufs" ganz verpasst und sieht nur noch wie eine große... bläuliche?... Feuerkugel auf ihn zu rollt. Mit einem Aufstutzen macht er sich erstmal davon während diese den Waffenladen in Schutt und Asche legt. Dabei hatte sie doch glatt 2 Waffen von ihm mitreißen können! „Heeeey..." kommt es mitleidig von ihm. Fast so als ob man einem Kind seinen Lutscher geklaut hätte. „Du hast es kaputt gemacht!" kommt es beleidigt und zornig über seine Lippen. Ihn einfach in seiner Fröhlichkeit so zu stören... wie unhöflich... Einige der Schwerter und Äxte tanzten bereits über den Boden, um die weiterhin aufsteigenden Untoten, die Arme und Beine abzuschlagen, oder auch mal einen Kopf. Wohl seine Art zu zeigen, daß er verärgert war? Um das Gebrüll das aus dem Wald kam, machte er sich erstmal keine Sorgen. „Nun bin ich aber mal dran!" Gesagt getan. „Umbrae magia sagitta!" Nun war er es der mit einem magischen Energie Ball nach den beiden warf, Hekate bekam allerdings gleich zwei von den kleinen Wonneproppen ab... immerhin hatte sie ein paar seiner Spielzeuge zerstört.

25.09.2008 13:01 Cassandra ist offline Email an Cassandra senden Beiträge von Cassandra suchen Nehmen Sie Cassandra in Ihre Freundesliste auf
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Mit einem heftigen Ruck dreht Hekate sich dem Brüllen zu, das auf die Stadt zukommt. „Verflucht.“ Das ist alles was ihr über die Lippen kommt. Der Drache war riesig, mächtig... und schon eine ganze Weile tot... es mußte Verron unendliche Kraft kosten dieses Biest zu beherrschen... unendliche Kraft... ein Schmunzeln liegt auf Ihren Lippen. Jetzt hieß es nur schneller sein als das Biest. „VOLVE SPH...“ weiter kam sie nicht denn in diesem Moment schlug die eine Energiekugel Raphaels direkt neben ihr ein und als sie sich drehte, um zu sehen wo das Ding hergekommen war streift die andere schon ihren Arm von Schulter bis Ellebogen entlang und hinterläßt eine brennende blutige überriechende Spur. Tränen steigen in Ihre Augen... „Verdammter Hurenbock...“ presst sie aus vor Schmerzen zusammengebissenen Lippen hervor... „du sollst dafür in den Hölle schmoren.... RUMPE!!!“ Und wieder öffnet sich ein Spalt direkt unter Raphael doch dieser ist nicht sehr breit sondern tief... bis zum glühenden Grund der Erde.

Necrarch Verron ergeht es nicht viel besser als Kendra, eigentlich sogar noch ein wenig schlechter. Noch während er voller morbider Faszination zu seinem Meisterwerk hinaufblickt trifft ihn die Energiekugel punktgenau auf der Brust. Dennoch ist sich Verron Schmerzen gewohnt und das verbrannte Fleisch scheint ihn nicht groß aus der Fassung zu bringen. Jedenfalls nicht so, daß man es sähe... Aber nun liegt es an Verron den beiden Ignoranten ein wenig Respekt einzuflössen, was die Massen an Untoten ja wohl nicht taten - Mit einem einzigen Prankenhieb wischt der Drache mehrere Bäume zur Seite, entwurzelt sie regelrecht, und tritt schließlich selbst auf den Platz. „Sehr schön...“ Mehr bringt er nicht über die Lippen und Kendras Geschwätz entgeht ihm gänzlich.

Raphaéls Marionette Ciel schlenderte zwischen den Untoten umher wie ein kleines Mädchen auf einer Blumenwiese, so wohl schien er sich zu fühlen, seine eigentliche Ernsthaftigkeit war ihm kaum... gar nicht anzusehen. Doch dann erblickte auch er den Drachen. Mit großen Augen starrt er diesen an. Dann fällt sein Blick auf Verron und dann wieder auf den Drachen. „Wunderschön... du bist ein Künstler Verron!" Seine kranken Augen schienen an diesem Wesen wohl gefallen zu finden, warum auch immer. „Mal sehen wie er sich mit meinem versteht... Umbra..." Diesmal war er es der seinen Zauber unterbrechen durfte als Hekates Zauber ihn einzuholen schien, und dieser Spalt war wirklich... sehr tief. Einen Augenblick später ist Raphaél auch schon am hinab stürzen. „Du dreckiges Flittchen!" Auf einmal schien seine ganze Art wieder tot ernst zu sein. Der gute leidet wohl unter extremen Stimmungswechslungen. Darüber hinaus guckten aus den beiden Wänden innerhalb des Spalts einige tote Hände heraus, ein eigenartiges Bild. Wie viele Wesen müssen hier bereits gestorben sein?! Ohne Groß zu warten packt er sich eine Hand von diesen Untoten „Immerhin für etwas nütze..." so hängt er erstmal in der Luft rum, immer noch besser als nahezu unendlich tief zu fallen...
Hekate ist so mit ihrer Wut auf Raphael beschäftigt, daß sie sich erst wieder umdreht als man weitere Mauern der Stadt bersten hört und Menschen, die kreischend aus den Häusern fliehen, die um den Marktplatz gebaut sind... doch was interessieren sie schon diese Tölpel... hier war ein viel größeres Problem am Herannahen... ein verdammt großes Problem. Die Freude daran, daß Raphael gerade in einen unendlichen Abgrund gestürzt war, konnte sie nicht lange genießen, denn der Drache sieh sehr an ihr interessiert zu sein. „VOLVE SPHAERA MAGNA FLAMMAE!!!“ eine fast menschengroße Feuerkugel entsteht vor Hekate. “VOLA!!!“ Und fliegt ungebremst auf das Ungetüm zu.

Necrarch Verrons wirres Lachen übertönt sogar das Bersten der Mauern, das war es was er die ganze Zeit über gebraucht hatte, Zerstörung und endlich ein Weg das Leben aus der Stadt zu prügeln. Das plötzliche Verschwinden Ciels scheint ihm noch nicht aufgefallen zu sein, hingegen die Feuerkugel schon. Aber was sollte sie schon ausrichten? Während das Lieblingsspielzeug Verron ein weiteres Haus wortwörtlich dem Erdboden gleich macht, um sich weiter auf Kendra zu zu bewegen wird es auch schon getroffen. Und stackst weiter. Zwar am ganzen Körper brennend und ein riesiges Loch im Flügel habend aber es war ja schon tot. Noch immer kichernd gibt Verron dann einen GANZ eindeutigen Befehl und deutet stumm auf Kendra.

Einige Momente später klettert Raphaél fluchend aus diesem Spalt herauf. Sein Waffenarsenal hatte er dabei verloren, nur seine alte gute Klinge war ihm geblieben... wie ärgerlich. Aber was war das? Einer dieser Untoten war doch so frech ihm auf die Finger zu treten! „Verzieh dich!" kurz darauf bekommt der Gute auch mit der anderen Hand eine weiter Energiekugel zu spüren, die ihn in Stücke reißt... und den fauligen Schmodder in der Umgebung verteilt, inklusive das Gesicht von Raphaél. Nachdem er nun vollends wieder zum Vorschein gekommen war und sich die stinkenden Überreste aus dem Gesicht wischte begutachtet er nun den Drachen, und die Feuerkugel die auf diesen zu raste. „Na nicht doch, da will noch jemand mitspielen!" Er war zwar bereits um einiges geschwächt, aber er hatte noch immer genug Reserven übrig. „Umbrae Substantia", ertönt es verlangend aus seinen Lippen. Kurz darauf erscheint vor dem Stadttor eine dunkle Wolke aus der kleine zuckende Blitze aufzutauchen scheinen. Langsam stampft ein uraltes Wesen aus dieser Wolke hinaus. Doch die Erscheinung dieses Wesens ist so unglaubwürdig, daß jeder das Aussehen falsch beschreiben würde. Seine Hinterbeine schienen denen einer Heuschrecke zu ähneln, während seine Vorderbeine denen eines Stieres ähnelten. Anstatt Arme hat es Sicheln wie eine Gottesanbeterin. Über den ganzen Rücken scheinen sich Stacheln zu türmen, wie ein kleiner Wald schienen diese sich auszubreiten und sich eigenartig bewegten. Seine feurig roten Augen waren der völlige Kontrast zu dem restlich schwarzen Körper. Und sein Kopf der auf dem Meter langen Hals thronte... dieser schien abstrakter weise dem schönen Gesicht einer Elfe zu ähneln... Im Großen und Ganzen war dieses Wesen ein bisschen kleiner als der Drache. Aber in Raphaéls Augen um so schöner. „Spiel mein Liebling, spiel mit deinem neuen Freund!“ gibt er mit einem lauthalsigen krächzenden Lachen von sich. Zumindest wäre so der Drache wohl... beschäftigt?

Verflucht. Hekate hätte heulen mögen... ihre Macht in diesem Körper war einfache eingeschränkt, doch würde sie ihn verlassen, dann würde sie nicht wieder zurückkönnen und noch einmal so ein dummes Mädchen finden... nein, das ging nun ganz und gar nicht. So will sie schon einfach den Drachen mit weiteren Flammenkugeln zum Stillstand bringen, als plötzlich die Wolke vor der Stadt erscheint... eine Wolke, die sie noch nie in all den Jahren, die sie nun schon existiert, gesehen hat. Doch muß sie dem Schöpfer dieser Wolke dankbar sein, denn das seltsame Etwas darin schein sehr an den Drachen interessiert. Sie dreht sich um... „Ich hoffe ihr erwartet keinen Dank Raphael.“

Necrarch Verron 's Laune senkt sich so sehr wie sich die von Hekate steigert, wieso musste dieser unbedeutende Kleingeist sein großartiges Werk stören? Einerlei, das wäre doch ein Klacks... Zumindest hofft Verron das während er dem Drachen mit einem Fingerzeig sein neues, fast ebenbürtiges Ziel mitteilt. Verron selbst wendet sich nun endgültig von den Riesenbiestern ab und beschenkt Kendra wortlos mit einer jener schwarzen Kugeln. Traf sie so hätte Hekates Wirtskörper nicht mehr großen Nutzen, und wenn nicht... Na die wandelnden Toten strömten immer noch auf den Platz.

Raphaéls Marionette Ciel grinst hämisch zu Hekate. „Sie hat lange nicht mehr gespielt! Du bist da doch nicht der Rede wert..." Nicht, daß sie am Ende dachte er hätte ihr geholfen... nein sein kleiner Liebling war ihm viel zu teuer, als daß er ihr dieses schöne Spiel vorenthalten würde. Und endlich machte auch er sich auf den Weg zu den beiden, die Entfernung nervte ihn dann doch. Aber noch viel mehr die ihn anrempelnden und aufhalten wollenden Untoten die ihn zur Weißglut trieben. „Kein Wunder, daß Ciel mit denen Probleme hat...“ Hartnäckig waren sie... In der Zwischenzeit hatte sein Wesen den Drachen genauestens unter die Lupe genommen und gab nun ein lautes raues Brüllen von sich, das in den Ohren ein ziemlich unwohles Gefühl aufleben ließ, wenn nicht sogar schmerzte. Und dennoch klang es auf eine gewisse Art und Weise weiblich. Aber nun kam ihm erstmal die große Frage, wen der beiden sollte er nun töten? Verron? Der Ciel immer so schön peinigte... oder diesen Körper, den diese Hekate besetzte... und die er schon oftmals jämmerlich versucht hat zu retten...? Natürlich denjenigen an dem Ciel mehr lag! „Pendere!" ertönt es nochmals und nun macht sein Schwert sich auch gleich auf in Richtung Hekate. Er war zwar nun unbewaffnet... aber das sollte den Sklaven Verrons das Spiel nicht leichter machen.

25.09.2008 13:01 Cassandra ist offline Email an Cassandra senden Beiträge von Cassandra suchen Nehmen Sie Cassandra in Ihre Freundesliste auf
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Noch während Hekate sich Raphael zuwendet, spürt sie schon, daß sich etwas hinter ihr zusammenbraut... doch ist sie wieder nicht schnell genau. Ein Stück kann sie weichen, doch die Kugel trifft ihre Hüfte und läßt sie wiederum vor Schmerzen aufschreien und das Schreien wird noch einmal gesteigert als sich das Schwert Raphaels in ihren Rücken bohrt... nicht tief, doch tief genug um den Körper Kendras die Schmerzen nicht mehr ertragen lassen zu können. Und sie bricht auf der Stelle zusammen. Das Blut tritt aus der Wunde am Rücken ein dünnes Rinnsal... und noch etwas ist dabei... etwas weißes, bläulich schimmerndes das mit dem Blut heraus fließt dann schneller mehr und immer mehr wird, sich windet wie ein Nebel... zwischen den Untoten durchfährt und jeden den es berührt zu Staub zerfallen läßt. Dann steigt der Nebel auf und formt eine Gestalt. Hell, leuchtend, betörend schön... und tödlich. Hekate hat Kendras Körper nun endgültig verlassen. Das Mädchen liegt zum Sterben am Boden, doch sie wird nun nicht mehr eingeschränkt sein durch ihre Körperlichkeit nun kann ihr keiner mehr etwas. Ein triumphierendes Lachen ertönt über dem Platz und Hekate wartet auf den erneuten Angriff ihrer Kontrahenten.

Necrarch Verron scheint zum ersten Male an diesem denkwürdigen Abend sichtlich überrascht zu sein und übersieht sogar die beiden gigantischen Wesen die sich ein Stück weiter die Körper zerfetzten und dabei die Stadt in Schutt und Asche legten. „Hekate?“ murmelt er mehr zu sich selbst, denn die Antwort kennt er schon - Und die gefällt ihm nicht. Eine weitere Kugel sucht sich den Weg zu diesem geistigen Etwas der Göttin, saugte sie doch jedes Leben auf. Aber ob das hier noch half?

Auch Raphaél stoppte in seinen Bewegungen auf die beiden. Da kannte die gute einen Trick den er auch gerne könnte, aber das würde ihm ohnehin den Spaß am Spiel „Peinigt Ciel" verderben. „Soso..." Da Verron bereits Hekate angriff sparte er sich diese Kraft lieber... obwohl wozu sparen? „Umbraticus Servus" Hintertückisch wo er war hetzte er gleich einen kleinen Freund auf Verron der hinter diesem erschien. Von den Konturen her ähnelte er Ciels Körper ungemein, nur das dieser schwarz war wie ein Schatten. Und natürlich hatte dieser Schatten auch eine gleichnamige Klinge... „Wie kommt der Totenbeschwörer wohl mit meinem Sklaven zurecht?“

Hekate begibt sich auf den Boden hinunter... Verrons Kugel ist einfach durch sie hindurch... sie ist nicht viel mehr als Rauch, doch trotz oder gerade wegen dieser Materielosigkeit ist sie mächtiger als je... der Körper war ein Gefäß um an die Verehrung der Menschen zu kommen... doch was scherten sie diese jämmerlichen Wesen... was sie jetzt brauchte war göttliche Macht und die konnte ihr nur ihr eigener Körper geben. Sie wischt sich über den Körper und schüttelt dann den Kopf: „Aber nicht doch Verron... tststs... sowas macht man doch nicht...“ dann läuft sie auf Kendras Körper zu...noch atmet das Mädchen, die Frage war... wie lange noch... „Schade... es war zu schön... ich kann dich nicht dazu bringen mich noch einmal einzulassen??? Zu dumm... dann wirst du wohl sterben...“ sie blickt auf... „Und die beiden hier mit dir.“ Sie stapft auf den Boden auf und feine Risse bilden sich im Erdreich... und ziehen weiter... auf einige der Gebäude zu in deren Nähe Verron und Raphael stehen und langsam fangen die Gebäude an zu bröckeln und einzustürzen.

Necrarch Verron hat genug gesehen, wo seine Kugeln nichts mehr bewirken ist so ziemlich alles machtlos. Das hier ging über die Welt die Lebenden und die der Toten heraus und da hielt er seine Finger heraus. Aber noch ehe er sich verflüchtigen kann, spürt er auch schon einen weiteren Schmerz (Oh wie sie lästig waren!) Und bemerkt sichtlich überrascht eine Klinge die ihm aus dem Bauch ragt, von Ciels Schatten wohl. Ein Grund mehr sich auf eine sicherere Ebene zurückzuziehen und wie zuvor scheint Verron auch jetzt zu verschwimmen, seinen lädierten Körper zu retten.

Während der Drache und das undefinierbare Wesen sich weiterhin zermürbten und Häuser unter sich begruben entgeht Raphaél der misslungene Angriff von Verron nicht. Und vor allem das sein kleiner Diener es sogar geschafft hatte ihn zu treffen... „Wie überaus nützlich!" Mit einem Handschwenk lässt der Schatten auch bereits von Verron ab. Selbst so eine Göttin müsste einen Schatten haben... wenn schon nichts Materielles dieses... rauchige etwas treffen konnte... dann doch wohl hoffentlich etwas wie sein Schatten? Kurz darauf muss er auch schon wieder vor diesen Rissen fliehen... „Wie überaus lästig..." kommt es murrend von ihm. Man kann halt nicht immer alles haben.

Hekate lacht laut auf. Man sah es ihr an, daß es ihr Spaß machte diese Macht zu gebrauchen ohne über irgendeine Konsequenz nachzudenken. Doch wollte sich da einer zurückziehen??? Nein, das konnte sie nicht zulassen, jetzt wo sie schon ihren Körper verloren hatte wollte sie wohl noch etwas Spaß haben: „FRIGE!!!“ ruft sie laut aus und dies sollte Verrons Bewegung noch doch etwas "einfrieren" lassen und ihn so an der Flucht hindern. „FRIGE!!!“ ruft sie erneut und richtet diesmal den Fluch auf Raphael... es war lästig wenn er den Steinen auswich... konnte er sich nicht einfach erschlagen lassen?

Necrarch Verrons Augen weiten sich vor Schreck als er merkt das er, keinen Schritt vom Totenreich entfernt, sich nicht aus dieser Welt lösen kann, wie er es will. Aber wie es das Schicksal so will löst sich just in diesem Moment ein ziemlich großes Stück einer Wand, an welcher sich erst sein Drache und schließlich Hekate zu schaffen gemacht hatte. Fassungslos über sein herrliches Pech und noch immer gebremst ist es dann auch kein Wunder dass der Brocken ihn schließlich vollkommen begräbt nachdem er mit Getöse herunterfiel.

Wo der Drache war, war Raphaéls Liebling nicht weit weg. Dieses Monstrum stieß sich gerade mit seinen Hinterbeinen vom Boden ab, um einige Häuser weiter zu landen und dieses auch gleich unter sich zu begraben. Währenddessen wurde auch Raphaél von ihrem Zauber getroffen. Mit Erschrecken muss er feststellen, daß er genau wie Verron erwischt wurde, aber er würde sich nicht einfach so begraben lassen. „Du...verdammte...Hu...re..." Im selbigen Moment kam auch schon wieder einer dieser Risse auf ihn zu. Noch einmal den ganzen Weg nach unten fallen? Darauf hatte er so gar keine Lust... Sein herbei gerufener Schatz besaß sogar ein Fünkchen an Intelligenz, oder sie spürte einfach, daß diese Frau ihrem Meister etwas Böses wollte und ließ auch gleich eine ihrer Sensen auf sie hernieder. Ob diese treffen würde war wohl zu bezweifeln... In der Zwischenzeit wurde Raphaél dann doch von dem Riss erfasst...

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Hekate klatsch begeistert in die Hände, wie ein kleines Mädchen sieht sie aus, daß sich diebisch über ein Geschenk freut. Es war ein unglaublicher Spaß. Nicht einmal Raphaels Liebling konnte sie stoppen. Doch plötzlich verdunkelt sich der Himmel über der Stadt noch mehr, es wird so finster, daß selbst Verrons und Raphaels Wesen in Ihrem Kampf innehalten und eine Stimme ertönt: „Törichtes Weib, was tust du da... was mischt du dich in die Schicksale der Erdenwesen ein... du hast dort nichts zu suchen...“ „Aber Vater ich...“ „Hekate... du hast göttlich Macht missbraucht für dein eigenes Vergnügen... wir haben es uns eine Weile angesehen... aber nun... nun hast du eine Stadt zerstört... und unzählige Wesen sind unter den Trümmern begraben worden... begib dich sofort wieder zu uns und laß die Wesen ihr Schicksal selbst bestimmen.“ „Aber,...“ Es gab kein Aber mehr für Hekate... ein Wind erfasst ihre nebelhafte Gestalt und treibt sie davon, zurück in Ihre Heimat... doch der Wind bringt noch mehr... der Felsen der auf Verron gelandet war, verschwindet... der Riss, der Raphael bedroh stopp... und der Körper Kendras wird von einem Feuer umschlossen, der den Körper gänzlich verbrennt und aus der Asche wächst er in Sekundenschnelle wieder heran. Ohne eine Kratzer. Das Schwert das in ihrem Rücken steckte liegt nun neben Ihr am Boden.

Necrarch Verron bleibt erstmal liegen, einige geschätzte Tonnen Gestein auf sich zu haben konnte selbst den stärksten Vampir ordentlich zerknautschen - Aber Verron war nicht der stärkste. Die rote Lache sowie sein unglaublich gequetschter Körper lassen nur zu deutlich durchblicken das bei ihm innerlich wohl weder Knochen noch Organe heil waren. Und doch stand er da und besieht sich das Schlamassel.

Das Wesen das Raphaél herbeigerufen hatte setzte noch vor Hekates Verschwinden zu einem Sprung in Richtung ihres Meisters an um diesen vor dem vermeintlichen Sturz zu retten, wobei sich der Schädel von dem Monstrum senkrecht zu öffnen begann um diesen zu schnappen, und noch bevor die Reaktion da war zu reagieren, da dieser Spalt in seinem Tun innehalte, rammte das Vieh seinen Schädel samt Raphaél noch einen Deut in die Erde... besser gesagt 2 Meter. So steckt das groteske Wesen erst einen kleinen Moment mit dem Kopf im Stein bevor es diesen wieder hervor kämpft und ihren Meister nahezu herraus spuckt. Keuchend liegt er da und krümmt sich auf dem Boden. Der Körper von Ciel hielt zwar einiges aus, aber hatte dann doch wie es schien seine Grenzen bereits weit überschritten.

Bürgerin Kendra setzt sich auf und starrt auf das, was einmal der Marktplatz der Stadt gewesen war... soweit ihr Blick reichte, war dort nur Zerstörung zu sehen und wer weiß wie weit dieses Chaos reichte. Sie konnte Rauch riechen... überall brannten kleine Feuer. „Was ... was... was habt ihr hier getan???“ Langsam erhebt sie sich... sie bemerkt nicht einmal, daß sie keine Kleidung trägt, denn diese hat das göttliche Feuer zerstört, doch ihre langen Haare verdecken viel ihrer Blöße... sie blickt sich um. „Ciel??? Verron??? Was habt ihr gemacht???“ Augenscheinlich hatte es Hekate geschafft Kendra zu verheimlichen was hier gerade geschehen war, denn der Blick des Mädchens war voller Entsetzen.

Necrarch Verron hebt langsam seinen Arm ein Stück und verzieht dabei das Gesicht schmerzverzerrt - Und bis dieses Wrack etwas spürte brauchte es einiges. Dennoch scheint er in der Lage zu sein sich noch gegen alles zur Wehr zu setzen was sich noch regt. Aber da regte sich nicht mehr viel... Auch Kendras Geschrei dringt erst spät an sein Ohr und erst noch ein Stück später wendet er sich ihr zu. „Unterhaltung... Hexenaustreibung... Ein wenig Spass gehabt?“ Die paar Wörter und Verrons Laune ist wieder da wo sie hingehört, zumindest sein Gekicher ist zurück - Nur schade das jetzt wo sie nackt war keiner auf dem Dorfplatz war um es zu verbreiten.

Der Schädel des "Lieblings" schloss sich wieder und verbarg das scheußliche Innenleben wieder mit ihrem Elfischen Antlitz und senkt ihr Haupt in Richtung ihres Meisters der sich inzwischen langsam aufgerappelt hatte. „Geh schlafen... genug gespielt für heute“, flüstert er ihr zu während er seine Hand an eine Stelle ihres gewaltigen Schädels legt. Sekunden später zerfließt sie auch schon in dunklen Rauchschwaden und sickert in die zerrissene Erde hinein. „Und ich... ich werde wohl auch bald wieder schlafen gehen müssen... schade...“ Das Ganze hatte ihn so sehr geschwächt, daß er unmöglich noch länger über den Geiste Ciels herrschen konnte. Etwas Zeit blieb jedoch noch. Langsam schlendert er, trotz der verletzten Beine, in Richtung von Kendra die hier wie eine Furie am rum kreischen war. „Ach sei still...“ langsam und bemühend schnappt er sich die Klinge die zuvor noch in diesem Körper war. „Tze... Wieviele Städte waren das bis jetzt? Und das einzige was nie kaputt geht ist dieses blöde Schwert...", gibt er murmelnd von sich, während er die Klinge betrachtet. Die schien wohl noch mehr Glück zu haben als dieser dumme Möchtegern Paladin...

Bürgerin Kendra starrt mit weit aufgerissenen Augen erst zu Verron und will schon etwas auf seine seltsamen Worte erwidern... als plötzlich Ciel neben ihr erscheint... und das Schwert aufhebt. „Ciel...“ sie sieht ihn mit weit aufgerissenen Augen an... war das Ciel... wer war das??? Und was war hier passiert... und warum war sie plötzlich nackt und wo... wo war Hekate??? Sie war weg... verschwunden... Sie sieht sich um... war sie irgendwo??? Würde sie wiederkommen??? Dann sieht sie wieder zu Verron... sie würde ihn schon fast bitten sie zu beißen nur um aus diesem Traum aufzuwachen... oder besser einzuschlafen für immer... denn diese Hölle hier gefiel ihr gar nicht.

Necrarch Verron betrachtet noch einen Moment lang die Zerstörung ringsum, wahrlich, hier waren nur noch Trümmer zu finden. Hoffentlich war auch Violet verreckt... Noch ein kurzer Moment des Schwelgens ehe er sich einfach abwendet und mit leichtem Hinken den Weg zurück ins Wohnviertel antritt. Oder in das was davon übrig war... Er hatte es nicht eilig, er war sicher noch fitter als Ciel.

Raphaéls Marionette Ciel lässt sein Genick knacken, Ciel würde sicher böse Kopfschmerzen haben wenn er wieder völlige Kontrolle über sich hätte. „Lass uns mal wieder spielen Verron!“ Kommt es laut und immer noch ein wenig amüsiert von ihm. Dann dreht er sich kurz Kendra um. "Falsch." Gibt er knapp von sich. „Den Ciel, den du kanntest ist Tod und wird so schnell nicht wiederkommen", kommt es diabolisch über seine Lippen während seine dunklen Augen in die ihrigen starren. Es war zwar nicht so... aber so würde sie sich wahrscheinlich den Kopf zermatern... ja vielleicht sogar Selbstmord begehen? „Aber wenn du schon mal hier bist... putz hier mal... und räum auf... sieht ja schlimm aus.“ Gibt er mit einem Handwinken von sich als ob er mit der obersten Putzfrau der Stadt... der Ruine reden würde. „Angenehme Alpträume..." Und schon macht dieser sich auch schon auf den Weg, ein Spaziergang in einer von der Apokalypse berührten Stadt... das hatte doch was! Fehlten nur noch die jauchzenden und verstümmelten Menschen die nach ihrem Leben rangen und das Kinderlied Raphaéls würde in dessen Ohren wieder erklingen. So verschwindet er langsam im ungewissen und freut sich bereits auf die Schmerzen die Ciel zu durchleiden haben würde... und die Bilder die er ihm ins Gedächtnis rufen würde. Das würde ein Spaß werden!

Bürgerin Kendra hält sich die Hände an die Schläfen und schließt die Augen, presst sie fest zusammen... doch als sie sie wieder öffnet ist der Spuk immer noch nicht vorbei... was war geschehen... weder von Verron noch dem seltsamen Ciel bekam sie eine Antwort... aber sie war doch hier gewesen... also mußte es irgendwo in ihr eine Antwort geben... vor allem auf die wo Hekate geblieben war. Nicht, daß sie sie vermissen würde, aber sie wollte eine Antwort... und Schlaf. Sie fühlte plötzlich eine unendliche Müdigkeit. Langsam macht sie sich auf den Weg nach hause... hoffentlich würde der alte Turm noch stehen... hoffentlich... und mit diesen Gedanken war sie auch aus den Ruinen des Marktplatzes verschwunden.

Ja, so war das damals…

25.09.2008 13:02 Cassandra ist offline Email an Cassandra senden Beiträge von Cassandra suchen Nehmen Sie Cassandra in Ihre Freundesliste auf
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Döt...
Ich bestreite das Raphaél enfach die böse seite ist.. er ist was anderes... der is kein shizo....^^
Mal zum Hintergrund.. lass den ja mehr oder weniger ungern raus... den kleinen PP raph...^^
Ciel war halt andauernd zwischen Verron und Kendra udn hat sie (versucht zu) beschützt(en), Mal besser mal schlechter xD
Naja... dann ging es so weiter das er und Verron ne keilerei hatten... naja und späda gings halt mim raphaél los.
Der gute(Ciel) war son ego seinen arm zu retten und sich ein "wenig" übernommen hat... das nutzt der "gute" ja aus^^
Naja.. und dem kam das spielchen grad recht.
He love to entertain you^^

Hatte irgendwie die ganze zeit im kopf sie hieß hetake... hm.... naja egal xD

WOah ist das alt... *mal lesen tut* ^^

Mir fällt grad auf das es ja nun nur noch 2 von denen gibt O.o
Langsam wirds eng^^
Wann kommt der Final Showdown zwischen Verron und Ciel????? XD großes Grinsengroßes Grinsengroßes Grinsen
Am ende wird sowieso nru einer der wahre Sieger sein...
Willy!^^ Demnächst anzutreffen in Obsidia........^^
Verron sollte wissen wen ich mein^^

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Ja, ich weiß daß du dachtest sie heißt Hetake...
ich habs im gesamten Text korrigieren müssen.
Lesen sollte man können
oder wenigstens ein paar römisch/griechische Gottheiten kennen. Augenzwinkern

Willy???
Sollte frau Willy kennen... *Verron anschau*

27.09.2008 11:18 Cassandra ist offline Email an Cassandra senden Beiträge von Cassandra suchen Nehmen Sie Cassandra in Ihre Freundesliste auf
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Der weiss bestimmt nix mehr vom Gespräch hrhr^^
Aber ich werde mit erlaubnis gerne dann mal eine Bio für den neuen, etwas anderen Char, erstellen^^

Edit: Ja hatte die mal gegooglet und so... aber.... da kann man ja auch mal durcheinander kommen *gg*

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